Klappe zu, Rock tot, Gibson pleite?

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Erst kürzlich gingen die Trauerreden durchs Netz: Der Rock sei tot hieß es da allenthalben. HipHop und R’n’B seien die neuen Platzhirschen, weil sie öfter gestreamt, gekauft und gehört würden als das Genre mit den Gitarren.

Diese Nachricht dürfte Rockfans dann erst recht bis ins Markt treffen: Laut eines Berichts der Nashville Post steht der legendäre Giarrenbauer Gibson kurz vor der Pleite. Wenn man dem Artikel Glauben schenken darf, schiebt das Unternehmen einen riesigen Schuldenberg vor sich her.

Demnach werden bald 375 Millionen Dollar fällig. Anhängig sind außerdem weitere 145 Millionen, die eingefordert werden, wenn bis zum 23. Juli nicht klar ist, wie der größere Betrag bezahlt werden soll.

Jimmy Page, Slash, Angus Young: Sie alle spielen Gibson-Äxte und trugen zum legendären Image der Marke bei. Abschreiben sollte Gibson aber niemand. Das Unternehmen setzt rund eine  Milliarde Dollar im Jahr um. Das Kerngeschäft sei laut eines Experten stabil und nachhaltig. Ohne Umstrukturierungen ginge es aber nicht.

Lasst uns auf (Gitarren-)Holz klopfen.

(via Ultimateclassicrock)

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