Vinyl-Schallplatten: Verkaufszahlen in Deutschland steigen stark

Ein Bild zu den Vinyl-Verkaufszahlen in Deutschland.

Die Schallplatte boomt weiter: Das belegen die Vinyl-Verkaufszahlen in Deutschland im 1. Quartal 2016.

Dank des Record Store Days am morgingen Samstag (16. April) gibt es mittlerweile gefühlt keine Zeitung, keinen Radiosender, keinen Fernseh- oder YouTube-Kanal mehr, bei dem die erstaunliche Beliebtheit der Schallplatte nicht Thema gewesen wäre. Zumindest als Phänomen ist Vinyl endgültig im deutschen Medienmainstream angekommen.

Wieviele Musikfans aber tatsächlich aktiv an dem Boom partizipieren und ihre in Musik investierten Taler in Vinyl-Schallplatten anlegen, bleibt natürlich ein Geheimnis. Immerhin verraten die Verkaufszahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres: Es sind eine Menge.

So konnte die Branche ihren Vinyl-Umsatz zwischen Anfang Januar und Ende März um 35,1 Prozent steigern. Im Vorjahreszeitraum gingen in Deutschland 508.000 LPs über die Theke, in diesem Jahr stieg diese Zahl auf 677.000 Stück. Insgesamt wurden 2015 2,1 Millionen Schallplatten verkauft.

Herausgeber der Zahlen sind der Bundesverband für Musikindustrie und GfK Entertainment, wo sie als Pressemitteilung einsehbar sind. Beide zeichnen auch für die Offiziellen Deutschen Vinyl-Charts verantwortlich, die seit Herbst 2015 jeden Monat die 20 erfolgreichsten LPs ausweist.

BVMI-Geschäftsführer Dr. Florian Brücke erklärt die Beliebtheit der Vinyl-LP wie folgt: „In digital so dynamischen Zeiten wird die Schallplatte von den Fans als enorm hochwertiges Liebhaberstück wahrgenommen. Das physische Produkt ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil für das persönliche Musikerlebnis vieler Deutscher“.

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