Rezension: Baroness – Purple

Cover: Baroness - "Purple"

Cover: Baroness - "Purple"Fortuna hat wohl selbst auf ein neues Baroness-Album gewartet: Ein schlimmer Busunfall in England kostete die Bandmitglieder 2012 um Haaresbreite das Leben. Schlagzeuger und Bassist verabschiedeten sich daraufhin, Bandchef John Baizley und Gitarrist Pete Adams entschieden weiterzumachen. Das neue Werk erscheint nach Rot, Blau, Grün und Gelb erneut mit einer Farbe als Titel. Anders als auf „Yellow & Green“, dem vielschichtig-genialen Vorgänger, auf dem kaum ein Ton dem Zufall überlassen schien, lassen es Baroness auf „Purple“ wieder mehr aus der Lamäng krachen. Der Opener „Morningstar“ gibt die Richtung vor: Elemente aus Sludge, Progressive Rock und Hardrock türmt die Band zu schweren Soundwänden auf, die beim Hören aber eine überraschende Leichtigkeit entfalten. Vielleicht weil man den neuen Songs vor allem eines anhört: die pure Freude darüber, am Leben zu sein. Sehr tolle Platte.

* * * * *; Vertigo / Universal; yourbaroness.com

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