Rezension: Muse – Drones

Muse: "Drones"-Cover

Muse: "Drones"-CoverHuch, Anlage kaputt? Muse schwingen ja ganz schön die Rock-Keule. Gut, nicht gleich mit dem etwas öden Opener „Dead Inside“, spätestens jedoch mit dem fett runtergerifften „Psycho“ stampft „Drones“ ganz schön nach vorne weg. Weitere Beispiele: die famosen Stücke „The Handler“ und „Reapers“. Das überrascht, schließlich hatte das pompöse und elektronisch-verspielte „The 2nd Law“ anderes befürchten lassen. Es steht der Band um Sänger Matthew Bellamy extrem gut, dass sie sich auf ihre Kernkompetenzen besinnt: Rock-Wumms, aufgehübscht mit Elektronik-Spielereien mit Ausflügen ins Pathetisch-poppige. Inhaltlich, der Titel deutet es an, entwirft Bellamy eine düstere Vision einer von automatisiertem Krieg und Töten bestimmten Welt. Den ein oder anderen Queen-Moment kann er sich dabei nicht verkneifen, sie komplettieren aber den Eindruck eines in sich stimmigen Muse-Albums. Nicht das Beste der Band, wohl aber auf voller Länge sehr unterhaltsam – abgesehen von Skip-Kandidaten „Revolt“ allerdings.

♠ ♠ ♠ ♠; Warner; www.muse.mu

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