Rezension: The Smashing Pumpkins – Monuments To An Elegy

Smashing Pumpkins: "Monuments to An Elegy"-Cover

Smashing Pumpkins: "Monuments to An Elegy"-CoverEine neue Platte der Smashing Pumpkins ist offiziell ein Riesenereignis. Das belegen wenige Klicks durch die gängigen Newsportale, wo sich momentan eine Armada musikalisch offenbar in den Neunzigern sozialisierter Redakteure darüber auslässt, wie die Musik der Alternative-Rocker einmal ihr Leben veränderte. „Monuments…“ ist nach „Oceania“ das zweite Album in Bandchef Billy Corgans Tarot-inspiriertem „Teargarden By Kaleidoscope“-Zyklus. Corgan, der seine Band zum Teil wie ein Diktator führte und führt, 2014 einmal mehr die halbe Band austauschte und die Platte fast im Alleingang einspielte. Neun neue Songs hält sie bereit, bei weitem nicht alle gut, aber einige doch so gefällig, dass sie erahnen lassen, wovon all die erwähnten Redakteure schreiben. „Tiberius“ glänzt mit Gitarrenbrett und toller Hook, die erste Single „Being Beige“ atmet den Geist vergangener Großtaten und „Drum + Fife“ ist eine prima Halbballade. Wer Corgans quäkiger Stimme nichts abgewinnen kann, steht natürlich immer noch auf verlorenem Posten, klar.

; BMG; www.smashingpumpkinsnexus.com

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